Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten
Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten

 

 

Die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten übernimmt gesellschaftliche Verantwortung indem sie die Bereiche Bildung, Kunst und Kultur in der Region fördert und bürgerliches Engagement stärkt.  Dieser Zweck wird insbesondere durch finanzielle Unterstützung und stiftungs-eigene Projekte rund um die Bereiche Bildung, Kunst und Kultur verwirklicht.

Stunden voller Abenteuer verschenkt

Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten spendet Vorlesebibliothek für Kindergarten St. Anton

 

Schon seit einiger Zeit steht die prall gefüllte Box im Kindergarten St. Anton in der Bruchsaler Südstadt. Gefüllt ist sie mit 30 Kinderbuchklassikern, aktuellen Neuerscheinungen und umfangreichen methodisch-didaktischen Materialien für Eltern und pädagogische Fachkräfte rund um das Thema ‚Vorlesen in der Kita‘. „Das ist unsere neue Vorlesebibliothek“, berichtet Kindergartenleiterin Brigitte Schwarz sichtlich stolz. „Sie wird von den Kindern und Eltern bereits sehr gut genutzt und die Bücher werden regelmäßig zum Vorlesen mit nach Hause genommen.“ Gespendet wurde die Lesebox im Wert von 700 Euro von der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten. Jetzt besuchte Stiftungsvorstand Roland Schäfer den Kindergarten und konnte sich selbst ein Bild davon machen, mit welchem Spaß und welcher Freude sich die Kinder die Bücher aussuchten um sie anschließend im Rucksack nach Hause zu tragen.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, bei den Kindern und deren Eltern die Freude für Bücher und das Vorlesen zu wecken und ihnen mit den spannenden Geschichten Stunden voller Abenteuer zu schenken“, sagte Schäfer, selbst passionierter Leser und Buchliebhaber, bei seinem Besuch. Vorlesen, gemeinsames Betrachten von Bilderbüchern und Erzählen von Geschichten förderten die Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Diese Aktivitäten regten die Fantasie und Kreativität an, seien Schlüssel zur Initiierung von Lesemotivation und Lesefreude und damit unverzichtbarer Baustein einer ganzheitlichen Entwicklung, ergänzte Kindergartenleiterin Schwarz und betonte noch einmal den hohen pädagogischen Wert des Lesens.

 

Im Namen aller Eltern bedankte sich Elternbeiratsvorsitzende Daniela Schulte bei der Stiftung der Volksbank-Bruchsal für deren Unterstützung. Vorlesen werde im familiären Umfeld in Deutschland zu wenig praktiziert, so Schulte. Knapp ein Drittel der Eltern mit Kindern lese im Vorlesealter zuhause gar nicht oder nur selten vor. Deshalb sei es wichtig, Eltern für das Thema zu sensibilisieren, zum täglichen Vorlesen anzuregen und Kita-Fachkräfte in ihrer pädagogischen Arbeit zu unterstützen.

 

Beruf des Landschaftsgärtners ausprobiert: JugendTechnikSchule vermittelt ein wirklichkeitsnahes Berufsbild

 

Es war ein sehr heißer Tag, als sechs Schüler und eine Schülerin der Konrad-Adenauer-Schule in Bruchsal im städtischen Baubetriebshof Bruchsal an einem Kurs der JugendTechnikSchule teilnahmen, um den Beruf des Landschaftsgärtners kennen zu lernen. Unter der Anleitung von Hans-Peter Nagel, Sachgebietsleiter Grün- und Sportanlagen sowie Landschaftspflege, hatten sie drei Stationen zu absolvieren: Herstellen eines Pflanzenbeetes mit Rasenfläche, Platten legen für eine Treppenstufe und Vermessen einer Fläche. Zu zweit und zu dritt machten sich Dustin, Taif und Sven, Olcay, Denis, Okan und Angelina an die gestellten Aufgaben. Am beliebtesten war das Plattenlegen im kühlen Sand und im Schatten einer großen Halle. An jeder Station stand ihnen ein Auszubildender oder ein Mitarbeiter des Baubetriebshofes zur Seite, um sie in die Aufgabe einzuweisen und ihnen bei der Durchführung zu helfen. So konnten die Jugendlichen wichtige Aufgaben eines Landschaftsgärtners kennen lernen und sich selbst dabei ausprobieren. Die Reaktionen reichten von Sven, der schon mit seinem grünen Landschaftsgärtner-T-Shirt diesen Beruf als sein Ziel angab bis zu Angelina, die nach diesem Tag sagte: "Landschaftsgärtner ist nichts für mich." Das sei der Sinn der JugendTechnikSchule, sagte Uli Volz von der Musik- und Kunstschule Bruchsal (MuKs), dass Jugendliche Berufsfelder ganz konkret erleben und dann einschätzen können, welchen Beruf sie erlernen möchten und welchen eben nicht. Zusammen mit Nicole Burg von der Regionalen Wirtschaftsförderung (WFG) begleitete er als pädagogischer Kursleiter diesen Tag.

 

Mit der JugendTechnikSchule sollen Schülerinnen und Schüler ihre - manchmal im Schulalltag verborgenen - Talente entdecken. Sie erhalten konkrete Tipps für ihre berufliche Orientierung und erleben hautnah die Berufswelt von Technik und Handwerk. Den Schülern begegnen in diesem Projekt erfahrene Praktiker und junge Auszubildende. Dabei lernen die Teilnehmer das soziale Gefüge eines Betriebes kennen und können gleichzeitig mit Auszubildenden auf Augenhöhe reden. Hans-Peter Nagel bescheinigte den Schülern bei der Zertifikatsübergabe Ausdauer, Interesse und Engagement. "Das sind wichtige Eigenschaften, um eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen", sagte er. Auch für den Baubetriebshof sei ein solcher Tag wichtig. "Er hilft uns, interessierte und geeignete junge Leute für die Ausbildung zu gewinnen." Die WFG plant die Kurse der JugendTechnikSchule in Zusammenarbeit mit der MuKs Bruchsal, die sie mit erfahrenen pädagogischen Kräften leitet. Die Kurse sind in Kooperation mit den Schulen der Region ein Zusatzangebot zum normalen Berufsorientierungsunterricht. Sie finden üblicherweise in Firmen statt, um ein authentisches Berufsbild vermitteln zu können.

 

Die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten unterstützt ebenso wie die Agentur für Arbeit dieses Projekt. Mitmachen können alle Schulen und Firmen im WFG-Einzugsgebiet. Die Kurse sind für die Schüler kostenfrei. Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Projektleitung wenden „JugendTechnikSchule Wirtschaftsregion Bruchsal“, Nicole Burg. E-Mail: nicole.burg@wfg-bruchsal.de.

"Klänge sehen und Bilder hören"

Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten ehrte die Preisträger im eigenen Kunstwettbewerb "visual art'n sound"

Bruchsal (art) Luftballons stiegen auf und Schüler begaben sich auf Reisen, sowohl in der Region als auch intergalaktisch.  Für Martin Luther haben Schüler einen Rap gedichtet und andere haben in Bretten Hinweistafeln zum Stadtjubiläum aufgestellt. Eine Preisträgerin ist extra aus den USA angereist, andere holten sich Impulse aus dem Märchen von Rapunzel. So gab es bei der Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbs "visual art'n sound" der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten eine Vielzahl von kreativen und beeindruckenden Beiträgen zu erleben. Die Wettbewerbsbeiträge mussten mindestens zwei künstlerische Ausdrucksformen wie z.B. Bewegung und Musik oder Malerei und Gesang miteinander verbinden. "Etwas schaffen unter dem Einsatz von Können, etwas schöpferisch gestalten". So definierte Anna Steck aus der Jury, die den Abend auch moderierte, den Begriff "Kunst" in diesem Zusammenhang. Ausgezeichnet wurde in zwei Kategorien: Nachwuchskünstler unter 20 Jahren und Profis/Semiprofis.

 

Bei den Nachwuchskünstlern gab es sechs Preisträger

 

Mit Förderpreisen wurden ausgezeichnet: die Konrad-Adenauer-Schule Bruchsal, das Heisenberg-Gymnasium Bruchsal sowie die Max-Planck-Realschule Bretten. Den dritten Platz belegte die Johann-Peter-Hebel-Schule Bretten, den zweiten Platz erhielten die Stirumschule Bruchsal zusammen mit der Musik- und Kunstschule Bruchsal. Den ersten Platz sicherte sich die Schülerband „Atomic Kiss“ des Salzach Gymnasiums, Maulbronn mit dem selbstgeschriebenen Song „Busticket“ und einem passend dazu gedrehten Musikvideo.

 

Tom Naumann sicherte sich den 1. Platz bei den Profikünstlern

 

In der Kategorie der Profikünstler konnte sich Tom Naumann, mit seinem interdisziplinären Foto-Projekt „Von der Bewegung im Raum“ den 1. Platz sichern. Tom Naumann spielt in seinen Fotografien mit der Divergenz von Bild und Bewegung und schafft damit neue bildwirksame Wirklichkeiten. Förderpreise in dieser Kategorie gingen an Dennis Abel und Maya Vasic, die sich mit dem Video-Projekt „#FilzTV2.0“ kritisch mit den Kommunikationsformen unserer Zeit auseinandergesetzt haben und an die Künstlergruppe "Nachtschwestern" mit einer Kombination aus zarten und kräftigen Tönen mit Gesang und Instrumenten sowie eindringlichen Worten in Anlehnung an das Märchen Rapunzel. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Rolf Ohnemus mit einer mit Musik hinterlegten Installation, die den Verlauf des Terrors seit 2001 widerspiegeln soll sowie Robert Amend und Eva Flatscher, mit einem Light-Painting zum Klang eines Saxophon-"Quartetts", das digital zusammengemischt wurde.

 

Preisgeld wird gespendet

 

Alle Preisträger durften sich über Geldpreise zwischen 300 und 1.000 Euro freuen. Großen Beifall erhielt Tom Naumann mit seiner Gruppe, die ihr Preisgeld von 1.000 Euro nach Abzug der Unkosten an das Sommerferienprojekt der MuKs Bruchsal spenden werden. Für dieses Projekt sammelt die MuKs zurzeit Spenden über die  Crowdfunding-Plattform der Volksbank Bruchsal-Bretten eG. vb-bruchsal-bretten.viele-schaffen-mehr.de

Selbstlos fördern – Bürgerschaftliches Engagement stärken

Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten fördert in 2016 Projekte mit über 98.000 Euro

 

Die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten hat in 2016 ihren Auftrag, bürgerschaftliches Engagement zu stärken, erneut intensiv verfolgt und zahlreiche Projekte und Initiativen zu Kunst, Kultur und Bildung unterstützt. Schwerpunkte waren hier insbesondere die Literatur- und Kunstförderung sowie die regionale Jugend- und Integrationsförderung im Sport. „Insgesamt wurden in 2016 über 98.000 Euro für Spenden an gemeinnützige Einrichtungen oder für die Finanzierung eigener Stiftungsprojekte aufgewendet“, berichtet Roland Schäfer, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, beim diesjährigen Pressegespräch zu den Aktivitäten der Stiftung.

 

Das Engagement der Stiftung gliederte sich dabei in drei Bereiche: einerseits unterstützte sie Vereine und gemeinnützige Einrichtungen aus der Region klassisch durch Spenden (37.800 Euro). Der Schwerpunkt dabei lag im vergangenen Jahr bei der Literatur- und Kunstförderung sowie der Jugend- und Integrationsförderung im Sport. Andererseits förderte sie Projekte von Vereinen und Einrichtungen (19.700 Euro), wie z.B. den Entschuldungsfonds des Caritasverbandes Bruchsal e.V.. Und schließlich initierte die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten selbst eigene Projekte, für die sie insgesamt über 41.000 Euro einsetzte. Dazu gehörte z.B. das Projekt „Berufsnavigator“. Der Berufsnavigator ist ein evaluiertes Verfahren für Schüler zur Unterstützung bei der Berufsfindung. Die Schüler führen dabei in Kleingruppen Selbst- und Fremdbewertungen sowie Interessenstests durch, die mit Berufsanforderungsprofilen abgeglichen werden. In 2016 durchliefen 673 Schülerinnen und Schüler aus sechs Schulen diesen Test.

Bereits seit mehreren Jahren fördert die Stiftung „Zahlen, Geld und Glück“, ein Projekt zur finanziellen Bildung im Kindesalter. Bei 25 Workshops in Kindergärten aus der Region erhalten Vorschulkinder durch erfahrene Medienpädagogen in spielerischer Form erste Tipps für einen guten Umgang mit Geld. Dieses Angebot der Stiftung wird von den Kindergärten sehr gern angenommen – die Workshopplätze für dieses Jahr sind bereits alle vergeben.

 

Fast schon Tradition ist die Durchführung von „visual art’n sound – Rendezvous der Künste“, einem kunstspartenübergreifenden Wettbewerb, der die Teilnehmer, jung oder alt, dazu auffordert, verschiedene künstlerische Ausdrucksformen miteinander zu verbinden. Die Ausschreibung dazu war im Herbst letzten Jahres, die 16 eingereichten Beiträge stehen jetzt zur Jurierung an. Am 29. Juni werden die Sieger ihre Arbeiten bei einer Abschlussver-anstaltung vor Zuschauern präsentieren.

 

Für Besucher zugänglich gemacht wurde am Tag des offenen Denkmals das Schuhmacher-Rill-Haus in Bruchsal. Die ausführliche Instandsetzung und Erhaltung dieses Relikts aus „Alt Bruchsal“ wird bereits von Beginn an von der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten unterstützt. Im Obergeschoss dieses alten Handwerkerhauses entsteht ein kleines Genossenschaftsmuseum, gestaltet von drei DH-Studentinnen der Volksbank.

 

Wir nehmen unseren Stiftungsauftrag ernst und werden ihn auch in diesem Jahr wieder mit viel Engagement ausführen“, versprechen Schäfer und seine Vorstandskollegen Prof. Dr. Dr. Johann Beichel und Bodo Common. So engagiert sich die Stiftung weiterhin in Sachen Crowdfunding. Seit zwei Jahren stellt die Volksbank Bruchsal-Bretten über das Internet eine Crowdfunding-Plattform zur Verfügung, auf der Vereine und gemeinnützigen Einrichtungen ihre Projekte vorstellen, Fans dafür begeistern und Unterstützer für Spenden gewinnen können. Auch in 2017 wird die Stiftung für jeden Spender zusätzliche 5 EUR dazugeben - getreu dem genossenschaftlichen Leitsatz: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Bisher konnten auf diesem Weg bereits 18 Projekte mit einem Gesamtvolumen von fast 50.000 Euro finanziert und realisiert werden.

 

Auch die Förderung einer neu geplanten Jugend-Technik-Schule steht für die Stiftung in 2017 auf dem Programm. Das Konzept hierfür wird gerade von einer Expertengruppe im Rahmen des Zukunftsforums der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Bruchsal erarbeitet.

 

Für das Jahr 2017 haben wir bereits über 100.000 Euro für Spenden und Projektunterstützungen reserviert. Neben unseren eigenen Projekten wird in diesem Jahr die Förderung von Theater, Tanz und Musical einer unserer Schwerpunkte sein“, erklärt Schäfer am Ende seiner Ausführungen.

Kontaktdaten:

Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten
Silcherweg 1
75015 Bretten

Telefon: 07252 501-103

Fax: 07252 501-77103

E-Mail: info@stiftung-der-volksbank-bruchsal-bretten.de

Bankverbindung der Stiftung

Volksbank Bruchsal-Bretten eG

 

IBAN:

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BIC:

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